MOBILITÄTSTHEMEN

Mit allen vier Sinnen unterwegs in der Stadt

In der Schweiz leben ungefähr 325'000 sehbehinderte Personen, 10‘000 von ihnen sind blind. Was bedeutet es für die Betroffenen, wenn sie unabhängig und selbständig mobil sein wollen?

Paul Betschart lebt seit 40 Jahren in der Stadt Basel. Wenn er unterwegs ist, muss er sich ohne Augenlicht orientieren.  «Basel unterwegs», die Plattform für umweltfreundliche Mobilität der Stadt Basel, hat mit ihm ein Gespräch über seine alltäglichen Wege geführt. Zum Beitrag

Amtliches zum sicheren Wandern

Foto: wandern.ch

Rund 65 000 Kilometer gut gepflegte Wanderwege erschliessen die schönsten Naturlandschaften der Schweiz. Unterhalten werden sie von unzähligen Freiwilligen in Fronarbeit. Welche Aufgaben erfüllen sie, und wie sieht es mit den Haftungsrisiken für sie aus? Wie weit reicht die Eigenverantwortung von Wandernden? Ein neuer Leitfaden des Bundes leistet einen Beitrag zur Klärung.

Das Bundesgesetz über Fuss- und Wanderwege verlangt, dass Wanderwege «möglichst gefahrenlos» begangen werden können. Die Wegsicherung obliegt den freiwilligen Wanderwegmitarbeitern. Doch wo verläuft die Grenze zwischen der Verhältnismässigkeit bei der Gefahrensicherung und der Eigenverantwortung der Wegbenutzer, und wie sieht es mit der Haftpflicht der Mitarbeitenden aus? Diese Fragen klärt der kürzlich publizierte Leitfaden «Gefahrenprävention und Verantwortlichkeit auf Wanderwegen» des Bundesamtes für Strassen und des Dachverbands Schweizer Wanderwege. Weitere Informationen

Klimaneutrale Events: Das Musikfestival «One Of A Million» machts vor

Das Badener Musikfestival «One Of A Million» ist seit der Ausgabe 2017 klimaneutral: Im Sinne eines schonenden Umgangs mit den Ressourcen hat die Festivalleitung ein Nachhaltigkeitskonzept erarbeitet, in dem der Mobilität eine wichtige Rolle zukommt.

Die Reduktion der CO₂-Emissionen ist ein übergeordnetes Ziel des Konzepts. Dies wird einerseits durch die Kompensation mit CO₂-Zertifikaten erreicht. Andererseits sollen die internen motorisierten Logistikfahrten bis im Jahr 2020 zu 80 Prozent mit elektrisch betriebenen Fahrzeugen bestritten werden. Zudem werden Anreize für die Besucherinnen und Besucher geschaffen, mit dem öffentlichen Verkehr, per Velo oder zu Fuss anzureisen. Mobilservice, die Wissens- und Vernetzungsplattform für nachhaltige Mobilität und Mobilitätsmanagement in der Schweiz, würdigt das Engagement von OOAM mit einem Beitrag.

Aargauer Fussgängerinnen und Fussgänger haben jetzt eine Lobby

Wo Menschen verweilen, stimmen die Bedingungen für das Zufussgehen: Schlossbergplatz in Baden. (Foto: Kanton Aargau)

Fussverkehr Schweiz, der Fachverband der Fussgängerinnen und Fussgänger, hat im Kanton Aargau einen regionalen Ableger gegründet. Damit erhält die Mobilität zu Fuss eine kompetente Stimme, die die Interessen der Zufussgehenden in die Verkehrsdiskussion einbringt.

 

Laut Verkehrsstatistik des Bundes wird die Hälfte aller Wege zu Fuss bewältigt. Die Fuss­gänge­rinnen und Fussgänger bilden untertags gar die bedeutendste Gruppe im Strassenverkehr. Trotz der grossen Bedeu­tung des Gehens als Bindeglied im Verkehrsgeschehen kommen die Interessen der Zufussgehenden allzu oft unter die Räder. Mit der Gründung einer Sektion im Kanton Aargau, die vom Badener Nationalrat Jonas Fricker präsidiert wird, erhalten die Fussgängerinnen und Fussgänger in Planungsprozessen und im Alltag eine kompetente Vertretung.


Die Vorteile des Gehens sind unbestritten: Es ist gesund, kostengünstig, energieeffizient und macht keinen Lärm, fördert soziale Kontakte und belebt den öffentlichen Raum. Dabei sind die Ansprüche der Fuss­gängerinnen und Fussgänger bescheiden, aber auch unverzichtbar: Fusswege müssen sicher, attraktiv und möglichst direkt sein. Ist dies erfüllt, leistet der Fussverkehr einen wesentlichen Beitrag zur Entlastung der Strassen und zur Erhöhung der Lebensqualität in den Siedlungen.


Infrastrukturen für den motorisierten Verkehr geniessen im Kanton Aargau eine hohe Priorität. Dabei geht oft vergessen, dass auch Autofahrerinnen und Autofahrer zu Fussgängern werden, wenn sie einen Parkplatz gefunden haben. Mit der Strategie «Mobilität Aargau», die der Grosse Rat letztes Jahr verabschiedet hat, erhält die aktive Mobilität zu Fuss oder per Velo auch im Aargau endlich die nötige Aufmerksamkeit. Fussverkehr Kanton Aargau wird sich dafür einsetzen, dass dieses Versprechen eingelöst wird.

 

Fussverkehr Schweiz
Die gemeinnützige Fachorganisation setzt sich seit über 40 Jahren im Auftrag des Bundes für die Inter­essen der Zufussgehenden ein. Sie gilt als Kompetenzzentrum für die Mobilität zu Fuss und bildet eine Schnittstelle zwischen Bevölkerung, Politik und Behörden. Sie ist in allen Landesteilen tätig und betreibt eine Geschäftsstelle in Zürich. Fussverkehr Schweiz ist als Verein organisiert, dem neben Privatpersonen auch Gemeinden angehören. Im Kanton Aargau sind zurzeit zehn Gemeinden Mitglied von Fussverkehr Schweiz: Baden, Berikon, Ennetbaden, Frick, Neuenhof, Oberentfelden, Obersiggenthal, Suhr, Wohlen und Zofingen. fussverkehr.ch/aargau

Flüssiger Autoverkehr kann nicht das Ziel sein

Hermann Knoflacher in seinem Gehzeug. Bild: Institut für Verkehrsplanung und Verkehrstechnik, TU Wien

Die Schweiz betreibe Verkehrsplanung wie in den 1960er Jahren, sagt der renommierte österreichische Verkehrsplaner Herbert Knoflacher, der mit dem von ihm erfundenen «Gehzeug» (Bild) den masslosen Platzbedarf motorisierter Fahrzeuge thematisierte und damit zu einiger Berühmtheit gelangte. In seiner Stadt Wien hat er damit ein Umdenken im Mobilitätsbereich eingeleitet. In einem kürzlich auf «Infosperber» erschie­­nenen Interview zur Bieler A5-Westumfahrung übt er grundsätzliche Kritik an der Schweizer Verkehrspolitik, deren Priorität noch immer darin bestehe, den motorisierten Verkehr fliessen zu lassen, und erklärt, warum er im Stau nicht ein Verkehrsproblem, sondern eine Therapie sieht. Zum Artikel

Aktualisierte Mobilitätsstrategie des Kantons Aargau

Der Kanton Aargau hat eine neue Mobilitätsstrategie. Das in die Jahre gekommene Grundlagendokument «mobilitätAARGAU» aus dem Jahr 2006 wurde gründlich überarbeitet; es zeigt die Stossrichtung der kantonalen Verkehrspolitik für die nächsten zehn Jahre mit einem Planungshorizont bis 2040 auf, in dem mit einer Bevölkerungszunahme um 25 Prozent gerechnet wird. Das Strategiepapier ist wichtig für die bedarfsgerechte Bereitstellung von Infrastrukturen, also auch für die Ostaargauer Strassenentwicklung OASE. Weitere Informationen und Download

Ride&Glide: Mit Bahn und Bus direkt auf die Piste

Gemütlich im Zug frühstücken: So beginnen Umweltbewusste ihren Skitag. Foto: VCS

Rechtzeitig zum Saisonstart in den Wintersportorten hat der VCS seine Webseite www.rideandglide.ch aktualisiert. Die Plattform informiert über die Anreise mit Bahn und Bus in mehr als 180 Skigebiete sowie über Spezialangebote für ÖV-Reisende. Die Liste wurde um 16 neue Skigebiete erweitert.

Ride&Glide listet die Gebiete nach Regionen auf und zeigt mit einem Klick die Reisezeit, die Anzahl Umstiege und die eventuelle Dauer des Fussmarschs zur Talstation an. Zahlreiche Gebiete sind ab Bern, Freiburg, Lausanne, Luzern oder Zürich direkt oder mit einmaligem Umsteigen erreichbar. Und in den meisten Gebieten bringt ein lokaler Bus die Reisenden zu den Talstationen, falls der Zug oder das Postauto nicht unmittelbar dort halten. rideandglide.ch

20 Jahre Begegnungszone – Geschichte eines Erfolgsmodells

Tempo 20 kombiniert mit Fussgängervortritt – das Strassenverkehrsexperiment, das 1996 in Burgdorf lanciert wurde, war heiss umstritten. Doch der Erfolg war überwältigend: Das Testregime funktionierte nicht nur, sondern es funktionierte sehr gut und überzeugte innert Kürze auch die härtesten Kritiker des Feldversuchs. In der Folge wurde die Begegnungszone 2002 in die Schweizerische Strassenverkehrsgesetzgebung aufgenommen. Inzwischen konnte die Begegnungszone als fussgängerfreundliche Verkehrsordnung auch in anderen europäischen Ländern Fuss fassen.

Zwei Websites gehen der Schweizer Innovation nach

begegnungszone.ch Die Seite des Verkehrsclubs der Schweiz VCS dokumentiert die Begegnungszone umfassend.

begegnungszonen.ch wird von Fussverkehr Schweiz kuratiert und listet über 500 Schweizer Begegnungszonen auf und zeigt Best-Practice-Beispiele. 

Das E-Cargobike erobert die Schweizer Städte

Foto: Mobilitätsakademie AG

Während sie in weiter nördlich gelegenen Ländern längst zum Strassenbild gehören, drehen sich hierzulande die Leute noch nach ihnen um: Cargobikes, Transportvelos, sind bei uns noch eine Rarität. Die Schweizer Lastenradinitiative Carvelo möchte das ändern. Sie hat das Bikesharing-Projekt carvelo2go entwickelt und bietet inzwischen in Bern, Basel, St. Gallen und Vevey Cargobikes mit Tretunterstützung an. Das Ziel von carvelo2go ist die Expansion in möglichst viele Schweizer Städte. Diese sind dabei wichtige Umsetzungspartner und stellen eine einmalige Anschubfinanzierung sicher. Alle weiteren Kosten werden über zusätzliche Projektpartner gedeckt. Die Plattform Mobilservice stellt das Projekt vor. Zum Beitrag

Grundlagen für Velobahnen

Im Ausland gibt es bereits gute Beispiele von Velobahnen. Dort existieren auch Grundlagen und Planungsgrundsätze für solche Verbindungen und Netze. Das Grundlagendokument «Velobahnen» der Velokonferenz Schweiz ordnet diese in den schweizerischen Kontext ein und gibt erste Hinweise zu deren Ausgestaltung, ohne vertiefenden Forschungen vorzugreifen. Es wird vom Bundesamt für Strassen und der Velokonferenz Schweiz gemeinsam herausgegeben.

Grundlagendokument Velobahnen

 

 

 

«Es braucht eine Neuverteilung des Strassenraums»

Seit 1998 ist es möglich, in Ausnahmefällen den Fussgängern gewidmete Flächen für Velos freizugeben. Bei der Schaffung der gesetzlichen Grundlage dachte der Gesetzgeber an die Sicherung von Schulwegen. Inzwischen wurden landesweit unzählige Mischflächen geschaffen, um Engpässe auf der Fahrbahn zu entschärfen; die ursprünglich als Ausnahme taxierte Lösung hat sich vielerorts als Standard durchgesetzt.
Die Entwicklung geht zulasten des Fussverkehrs, denn Velofahrende benützen Trottoirs auch an Orten, wo dies verboten wäre. Sie tun dies ohne Unrechtbewusstsein. Eine zunehmende Zahl von Velofahrenden wähnt sich im Glauben, dass das Befahren des Trottoirs erlaubt sei. Als sei dies nicht genug des Übels, hat der Bund neuartige elektrisch angetriebene Fahrzeuge den Velos gleichgestellt; sie dürfen Trottoirs und Fussgängerzonen befahren, wo dies auch Fahrrädern gestattet ist.
In der Jahrespublikation «Strassenverkehr Schweiz» 2015 setzt sich ein Beitrag von Thomas Schweizer, Geschäftsleiter von Fussverkehr Schweiz, faktenreich und kompetent mit dem Thema Konflikte zwischen Fuss- und Veloverkehr auseinander.

Sackgasse mit Ausnahme

Ist es Ihnen auch schon begegnet, das neue Signal «Sackgasse mit Ausnahme»? Seit Anfang Jahr ist es möglich, die Durchgängigkeit von Sackgassen anzuzeigen. Immer mehr Gemeinden machen von der Möglichkeit Gebrauch und ergänzen ihre Signalisation mit dem fussgängerfreundlichen Hinweis. Fussverkehr Schweiz war an der Entwicklung dieser Lösung massgeblich mitbeteiligt und setzt sich mit einem attraktiven Angebot zur Nachsignalisierung für die rasche und flächendeckende Umsetzung ein.

Wie sieht es in Ihrer Wohngemeinde aus? Kennen Sie eine durchgängige Sackgasse, wo eine Signalisation sinnvoll wäre, weil sie Teil des Fusswegnetzes ist? Dann wenden Sie sich mit dem Hinweis an die Gemeinde und machen Sie die verantwortliche Person auf das Angebot von Fussverkehr Schweiz aufmerksam. Weitere Informationen finden sich unter fussverkehr.ch/Sackgasse.

Billettkauf einfach gemacht

Einsteigen – Aussteigen – FAIRTIQ. Die innovative App fürs Smartphone macht den Billettkauf einfach und das Reisen mit dem öffentlichen Verkehr fast so komfortabel wie mit einem GA. Vorbei die Zeiten, da Sie ratlos vor dem Ticketautomaten standen und über Reisewege und Zonenvarianten brüten mussten. Mit einer einfachen Wischbewegung melden Reisende ihre Fahrt beim Einsteigen an, am Reiseziel melden sie sich ebenso einfach wieder ab. Fairtiq erkennt die gefahrene Strecke aufgrund von GPS-Lokalisierung und bucht automatisch den passenden Betrag ab. Der Dienst verrechnet den günstigsten Tarif, maximal den Preis einer Tageskarte. Abgerechnet wird die Fahrt via Handyrechnung oder Kreditkarte, die Quittung kommt per Mail. Weitere Informationen

 

 

Neuer Veloroutenplaner von search.ch

Quelle: search.ch

Das Portal search.ch, das von Swisscom Directories betrieben wird, bietet unter anderem einen Kartendienst an. Neu wurde ein Routenplaner für das Velo integriert. Mit dem Feature lassen sich am Bildschirm Ausflüge planen oder unterwegs alternative Wegstrecken abrufen. Es lassen sich bis zu sechs Via definieren, zusätzlich kann die Route mit der Maus angepasst werden. Dank dem Höhenprofil lässt sich überprüfen, ob die geplante Tour auch für die ganze Familie geeignet ist. Noch befindet sich das Angebot in der Betaphase, doch schon jetzt hat es seine Alltagstauglichkeit bewiesen. Zum Veloroutenplaner

Der Schulweg ist eine Erlebniswelt und ein Lernort

Nach den Sommerferien beginnt für viele Kinder ein neuer Lebensabschnitt: Sie kommen in den Kindergarten oder in die Schule. Die allermeisten von ihnen freuen sich darauf. Doch manche Eltern haben auch Ängste; sie müssen Verantwortung abgeben und den Kindern mehr Selbständigkeit zutrauen. Und sie haben Fragen: «Ist der Schulweg nicht zu gefährlich oder die Distanz nicht zu gross?» Fussverkehr Schweiz, der Fachverband der Fussgängerinnen und Fussgänger, hat für Rat suchende Eltern, die sich unsicher fühlen, in Zusammenarbeit mit Pro Juventute und mit finanzieller Unterstützung des Fonds für Verkehrssicherheit eine neue Broschüre erarbeitet, die Fragen zum Thema Schulweg kompetent beantwortet. www.schulweg.ch

Warum Gratis-Parkplätze ungerecht sind

Die Parkierung privater Motorfahrzeuge nimmt viel Platz in Anspruch. Das hat nicht nur Folgen für die Qualität des öffentlichen Raums, sondern auch ganz handfeste finanzielle Konsequenzen. Denn nichts ist gratis – wenn ein Parkplatz unentgeltlich ist, dann bezahlt jemand anderer dafür: auf dem Dorfplatz die Steuerzahlerinnen und -zahler, vor dem Supermarkt die geschätzte Kundschaft, vor dem Mehrfamilienhaus die Mieterinnen und Mieter – auch jene, die gar kein Auto haben. Das macht die Frage der Parkraumbewirtschaftung zu einer Frage der Gerechtigkeit, wie dieser Artikel der «Welt» glasklar feststellt.

Aktion "Bike4car"

Freie Fahrt in und um Baden

Ab der ersten Maiwoche bis Ende September gilt in Baden wiederum das Motto „Autoschlüssel abgeben, Helm auf und Freiheit geniessen". 

Bike4Car ist ein schweizweites, durch Energie Schweiz unterstützes Projekt, an dem viele Energiestädte teilnehmen. In der Region Baden unterstützen badenmobil und die Energiestadt Baden die Aktion. Interessierte Personen können für eine Zeitspanne von zwei Wochen gegen Abgabe ihrer Autoschlüssel kostenlos ein E- Bike testen. Mobility schenkt zudem allen Teilnehmern und Teilnehmerinnen ein 4-monatiges Testabo. 

Als kleines Extra dürfen alle Bikerinnen und Biker Ihr "neues" E-Bike kostenlos in der Velostation am Bahnhof parkieren. Monatskarten können bei der Beratungs- und Verkaufsstelle badenmobil bezogen werden.  

Die Anmeldung erfolgt über die Webseite www.bike4car.ch. E-Bikes können bei den folgenden Velohändlern/Standorten ausprobiert werden:

• Landhus Bikeshop, Landstr. 33, Ehrendingen

• Bike Zone GmbH, Mellingerstr. 58, Baden 

• Velostation Baden, Stadtturmstrasse 6, Baden 

• Marvelos, Hahnrainweg 6, Baden 

• Stromvelo, Gstühlplatz 1, Baden 

• Coop Bau+Hobby Tägipark, Jurastrasse 42, Wettingen 

• Coop Bau+Hobby Würenlingen, Industriestrasse 23, Würenlingen

Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne unter info(at)badenmobil.ch oder unter der Telefonnummer 056 222 19 19 zur Verfügung:

Ihr badenmobil  Team

PubliRide Baden

Die Rechnung ist einfach: Sitzen zwei Personen in jedem Pendlerauto und nicht wie heute nur eine, verdoppelt sich die Kapazität des Strassennetzes, ohne dass es einen Rappen mehr kostet. Gemeinsam fahren spart Platz im rollenden sowie stehenden Verkehr. Damit dieser im Rahmen des Schulhausplatzneubaus rollt und nicht steht, wurden Fahrgemeinschaften als eine ergänzende Massnahme propagiert. Mobilservice, eine Wissens- und Vernetzungsplattform für nachhaltige Mobilität von Bund und Kantonen, stellt das Projekt PubliRide, mit dem Postauto Schweiz das Potenzial von Fahrgemeinschaften testet, ausführlich vor. Zum Mobilservice-Beitrag

Kürzlich hat das Regionaljournal Aargau-Solothurn von Radio SRF eine erste Bilanz zu den Badener Fahrgemeinschaften gezogen – sie fällt, diplomatisch ausgedrückt, durchzogen aus (ab Min. 2:18). Zum Audio-Beitrag

Fussverkehrsförderung in Gemeinden

Aargaumobil, die Mobilitätsplattform des Kantons Aargau, hat ein Seminar zur Förderung des Zufussgehens in Gemeinden durchgeführt, das sich eigentlich an Behördenmitglieder richtete. Die nun veröffentlichten Dokumentationen sind aber auch für Personen interessant, die sich für Fussverkehrsfragen interessieren. Zur Website von Aargaumobil

Öffentliche Anhörung zur Ostaargauer Strassenentwicklung OASE

Jahrelang hat das Departement Bau, Verkehr und Umwelt von Regierungsrat Stephan Attiger geplant, die Regionalplanungsverbände haben mitgewirkt, dutzende Varianten wurden evaluiert – und jetzt ist erstmals die Bevölkerung dran. Bis zum 1. Juli dauert die öffentliche Anhörung zu den Plänen, die der Aargau für seinen östlichen Kantonsteil schmiedet, um Baden und Brugg vom Durchgangsverkehr zu entlasten. Es geht um Bauprojekte im Umfang von gegen einer Milliarde Franken bis 2040, die nächstes Jahr als Zwischenergebnis in den Richtplan eingetragen werden sollen. Reden Sie mit, die Dokumente finden Sie hier.